softgarden vs. Greenhouse
softgarden ist eine europäische Alternative zu Greenhouse: derselbe Anwendungsfall im Bereich HR & Recruiting, mit Hauptsitz in Deutschland und unter EU-DSGVO, während Greenhouse in den Vereinigten Staaten sitzt.
Von der EU-Alternatives-Redaktion EN Zuletzt aktualisiert am
Berliner Bewerber-Tracking-Plattform, die Stellenangebote auf über 300 Boards veröffentlicht, mit einem Karriere-Site-Builder, Mitarbeitern-Empfehlungsprogrammen und strukturierten Einstellungsabläufen in deutschen Rechenzentren.
- Gerichtsbarkeit
- EU / EWR
- Maßgebliches Datenschutzrecht
- EU-DSGVO
- US-CLOUD-Act-Risiko
- Nein
- Open Source
- Nein
- Kostenloser Einstieg
- Nein
Bei einem Wechsel von Greenhouse zählen vor allem Funktionsumfang, Datenmigration und Betriebsmodell. Strukturierte Interviews, Scorecards und ein Einstellungsworkflow, der eine Prüfung übersteht, sind die Gründe, warum Recruiting-Teams dafür plädieren, außerdem eine Integrationsliste, die fast jedes HR-Tool unterstützt. Die europäischen Optionen unten sind nach Funktionsnähe und Relevanz geordnet.
- Gerichtsbarkeit
- Vereinigte Staaten
- DSGVO standardmäßig
- AVV + TIA nötig
- US-CLOUD-Act-Risiko
- Ja
softgarden vs. Greenhouse im Überblick
| softgarden | Greenhouse | |
|---|---|---|
| Hauptsitz | Deutschland | Vereinigte Staaten |
| Datenrechtsraum | EU / EWR | Vereinigte Staaten |
| Maßgebliches Datenschutzrecht | EU-DSGVO | Auftragsverarbeitungsvertrag + Transferfolgenabschätzung nötig |
| US-CLOUD-Act-Risiko | Nein | Ja |
| Am besten geeignet für | Teams, die HR & Recruiting nach europäischen Datenschutzanforderungen brauchen | Teams, die bereits stark im Greenhouse-Ökosystem investiert sind |
softgarden passt, wenn …
- du einen Anbieter unter europäischem Datenschutzrecht willst
- die DSGVO oder Datenschutzvorgaben der öffentlichen Hand für dich gelten
- du lieber das europäische Tech-Ökosystem stärkst
Bleib bei Greenhouse, wenn …
- du auf Integrationen angewiesen bist, die es nur im Greenhouse-Ökosystem gibt
- für deine Organisation keine Vorgaben zur EU-Datenhaltung gelten
- der Migrationsaufwand die Vorteile der Gerichtsbarkeit derzeit übersteigt
Über softgarden
softgarden ist eine Rekrutierungs- und Talentakquiseplattform, die Stellenausschreibungen, Bewerberverfolgung, Kandidatenerfahrung und Mitarbeiterempfehlungen für mittlere und große europäische Organisationen abdeckt. Das 2011 in Berlin gegründete Unternehmen ist einer der führenden ATS-Anbieter in der DACH-Region und betreut mehr als 2.000 Kunden mit einem expliziten Fokus auf Candidate Experience und Employer Branding.
Die Plattform kombiniert einen modernen ATS-Workflow (strukturierte Bewertung, Teambewertungen, Interviewplanung) mit einer Multiposting-Funktion, die Stellen mit einem Klick auf über 300 Jobbörsen, sozialen Netzwerken und programmatischen Netzwerken veröffentlicht. Integrierte Karriereseiten-Builder, Empfehlungsprogramme und Feedback-Umfragen schließen den Kreis zwischen Personalmanagern und Kandidaten.
Hauptvorteile:
- Bewerber-Tracking-System mit strukturierten Scorecards, Pipeline-Stufen und Teamzusammenarbeit
- Multi-Posting auf über 300 Jobbörsen, darunter LinkedIn, Indeed, XING und programmatische Netzwerke
- Karriere-Site-Builder mit visuell erstellten Seiten, Lokalisierung und gebrandeten Stellenanzeigen
- Mitarbeiterempfehlungsprogramm mit Incentive-Tracking und One-Click-Sharing
- Umfragen zur Erfahrung von Kandidaten, die nach jeder Prozessphase automatisch Feedback sammeln
- Kalender- und Interviewplanung integriert in Google, Microsoft 365 und Outlook
- Integrationen mit SAP SuccessFactors, Personio, DATEV und HRIS-Systemen über API
softgarden hat seinen Hauptsitz in Berlin, Deutschland, und hostet alle Rekrutierungsdaten in deutschen Rechenzentren (Frankfurt) gemäß DSGVO und BDSG. Die ISO 27001-Zertifizierung, eine vollständige DPA und SCCs für jeden Unterauftragsverarbeiter sind Standard in jedem Vertrag.
Softgarden genießt das Vertrauen der Deutschen Bahn, BILD, L'Oréal und mehr als 2.000 europäische Arbeitgeber und ist die naheliegende Wahl für HR-Teams, die ein kandidatenzentriertes ATS mit nachweisbarer deutscher Datensouveränität wünschen.
Warum softgarden statt Greenhouse?
Das entscheidende Argument ist die Gerichtsbarkeit. Greenhouse hat seinen Hauptsitz in den Vereinigten Staaten. Personenbezogene Daten, die dort verarbeitet werden, können damit unter nicht-europäisches Recht fallen: den US-CLOUD-Act, FISA 702 oder je nach Anbieter vergleichbare Gesetze. Seit dem Schrems II-Urteil von 2020 müssen EU-Organisationen für jeden solchen Datentransfer eine Transferfolgenabschätzung durchführen.
softgarden nimmt dir diesen Aufwand ab. Als Anbieter aus Deutschland unterliegt es EU-DSGVO, und die Daten bleiben standardmäßig im EU/EWR-Raum. Für regulierte Bereiche wie Gesundheit, öffentliche Verwaltung und Finanzen ist das keine Kür, sondern Vorgabe. Für alle anderen ist es eine Versicherung gegen Klumpenrisiko: Du hängst nicht von einer einzigen Rechtsordnung ab, die ihre Regeln ohne Vorwarnung ändern kann.