Whereby vs. Google Meet
Whereby ist eine europäische Alternative zu Google Meet: derselbe Anwendungsfall im Bereich Videokonferenzen, mit Hauptsitz in Norwegen und unter EU-DSGVO, während Google Meet (Google) in den Vereinigten Staaten sitzt.
Von der EU-Alternatives-Redaktion EN Zuletzt aktualisiert am
Norwegische WebRTC-Videoplattform mit anpassbarer API und SDK zum Einbetten von Gesprächen in Websites und Apps.
- Gerichtsbarkeit
- EU / EWR
- Maßgebliches Datenschutzrecht
- EU-DSGVO
- US-CLOUD-Act-Risiko
- Nein
- Open Source
- Nein
- Kostenloser Einstieg
- Ja
Google Meet startet unkompliziert aus Kalender und Browser, hält Besprechungen aber im Google-Workspace. Europäische Alternativen bieten kontolose Räume, Self-Hosting, Betrieb in deutschen Rechenzentren oder spezialisierte Webinar- und Einbettungsfunktionen.
- Gerichtsbarkeit
- Vereinigte Staaten
- DSGVO standardmäßig
- AVV + TIA nötig
- US-CLOUD-Act-Risiko
- Ja
Whereby vs. Google Meet im Überblick
| Whereby | Google Meet | |
|---|---|---|
| Hauptsitz | Norwegen | Vereinigte Staaten |
| Datenrechtsraum | EU / EWR | Vereinigte Staaten |
| Maßgebliches Datenschutzrecht | EU-DSGVO | Auftragsverarbeitungsvertrag + Transferfolgenabschätzung nötig |
| US-CLOUD-Act-Risiko | Nein | Ja |
| Am besten geeignet für | Teams, die Videokonferenzen nach europäischen Datenschutzanforderungen brauchen | Teams, die bereits stark im Google-Ökosystem investiert sind |
Whereby passt, wenn …
- du einen Anbieter unter europäischem Datenschutzrecht willst
- die DSGVO oder Datenschutzvorgaben der öffentlichen Hand für dich gelten
- du kostenlos starten und später wachsen willst
- du lieber das europäische Tech-Ökosystem stärkst
Bleib bei Google Meet, wenn …
- du auf Integrationen angewiesen bist, die es nur im Google-Ökosystem gibt
- für deine Organisation keine Vorgaben zur EU-Datenhaltung gelten
- der Migrationsaufwand die Vorteile der Gerichtsbarkeit derzeit übersteigt
Über Whereby
Whereby ist eine norwegische browserbasierte Videokonferenzplattform, die für Besprechungsgäste keinen Download, keine Installation und kein Konto erfordert. Räume sind dauerhaft, Sie teilen Ihren Link also nur einmal und er funktioniert jedes Mal. Dies macht es zur einfachsten Möglichkeit, Videoanrufe für kundenorientierte Teams, Telemedizinanbieter und SaaS-Produkte durchzuführen, die eingebettete Videos benötigen.
Das Embedded-Produkt bietet ein SDK und eine API für die direkte Integration von Videos in Ihre eigene Anwendung, mit benutzerdefiniertem Branding, programmatischer Raumerstellung und Kontrolle über Layout, Chat und Aufzeichnung. Breakout-Räume, virtuelle Whiteboards, Dateifreigabe und KI-gestützte Transkription bewältigen den gesamten Meeting-Workflow ohne zusätzliche Tools.
Hauptvorteile:
- Kein Download erforderlich, da Gäste über einen Browser-Link ohne Konto oder Installation beitreten
- Permanente Raumverknüpfungen, die jederzeit funktionieren, ohne dass eine vorherige Planung erforderlich ist
- Einbettbares SDK zur Integration von Videos in jedes Web- oder Mobilprodukt
- Benutzerdefiniertes Branding mit Ihrem Logo, Ihren Farben und Ihrer Domain in der Raumoberfläche
- Breakout-Räume zur Aufteilung großer Sitzungen in gezielte kleinere Gruppen
- Aufzeichnung und KI-Transkription mit automatisierten Besprechungszusammenfassungen
- HIPAA- und ISO 27001-zertifiziert für das Gesundheitswesen und regulierte Anwendungsfälle
Whereby hat seinen Hauptsitz in Oslo, Norwegen, einem EWR-Mitgliedstaat mit vollständiger Anwendbarkeit der DSGVO. Die Plattform verfügt über ISO 27001- und HIPAA-Zertifizierungen und speichert Daten zur europäischen Infrastruktur. Als norwegisches Unternehmen unterliegt Whereby nicht der US-amerikanischen Cloud-Gerichtsbarkeit, FISA oder dem CLOUD Act.
Wird von Telemedizinanbietern, Online-Tutoren, Kundensupportteams und SaaS-Entwicklern verwendet, die zuverlässige, reibungslose Videoerlebnisse benötigen, die in ihre eigenen Produkte eingebettet sind.
Warum Whereby statt Google Meet?
Das entscheidende Argument ist die Gerichtsbarkeit. Google Meet hat seinen Hauptsitz in den Vereinigten Staaten. Personenbezogene Daten, die dort verarbeitet werden, können damit unter nicht-europäisches Recht fallen: den US-CLOUD-Act, FISA 702 oder je nach Anbieter vergleichbare Gesetze. Seit dem Schrems II-Urteil von 2020 müssen EU-Organisationen für jeden solchen Datentransfer eine Transferfolgenabschätzung durchführen.
Whereby nimmt dir diesen Aufwand ab. Als Anbieter aus Norwegen unterliegt es EU-DSGVO, und die Daten bleiben standardmäßig im EU/EWR-Raum. Für regulierte Bereiche wie Gesundheit, öffentliche Verwaltung und Finanzen ist das keine Kür, sondern Vorgabe. Für alle anderen ist es eine Versicherung gegen Klumpenrisiko: Du hängst nicht von einer einzigen Rechtsordnung ab, die ihre Regeln ohne Vorwarnung ändern kann.