Surfe vs. Lusha
Surfe ist eine europäische Alternative zu Lusha: derselbe Anwendungsfall im Bereich CRM & Marketing, mit Hauptsitz in Frankreich und unter EU-DSGVO, während Lusha in Israel sitzt.
Von der EU-Alternatives-Redaktion EN Zuletzt aktualisiert am
Durch die Wasserfallanreicherung werden verifizierte E-Mails und Telefonnummern mit Suchraten von etwa 90 Prozent angezeigt und direkt mit Ihrem CRM synchronisiert, sodass Pipelines in wenigen Minuten zusammengestellt werden.
- Gerichtsbarkeit
- EU / EWR
- Maßgebliches Datenschutzrecht
- EU-DSGVO
- US-CLOUD-Act-Risiko
- Nein
- Open Source
- Nein
- Kostenloser Einstieg
- Nein
Bei einem Wechsel von Lusha zählen vor allem Funktionsumfang, Datenmigration und Betriebsmodell. Die Browsererweiterung, die Direktwahlnummern und geschäftliche E-Mails anzeigt, während Sie auf einem LinkedIn-Profil sitzen, und diese Telefonnummern können Vertriebsteams nach eigener Aussage nicht ersetzen. Die europäischen Optionen unten sind nach Funktionsnähe und Relevanz geordnet.
- Gerichtsbarkeit
- Israel
- DSGVO standardmäßig
- AVV + TIA nötig
- US-CLOUD-Act-Risiko
- Möglich
Surfe vs. Lusha im Überblick
| Surfe | Lusha | |
|---|---|---|
| Hauptsitz | Frankreich | Israel |
| Datenrechtsraum | EU / EWR | Israel |
| Maßgebliches Datenschutzrecht | EU-DSGVO | Auftragsverarbeitungsvertrag + Transferfolgenabschätzung nötig |
| US-CLOUD-Act-Risiko | Nein | Möglich |
| Am besten geeignet für | Teams, die CRM & Marketing nach europäischen Datenschutzanforderungen brauchen | Teams, die bereits stark im Lusha-Ökosystem investiert sind |
Surfe passt, wenn …
- du einen Anbieter unter europäischem Datenschutzrecht willst
- die DSGVO oder Datenschutzvorgaben der öffentlichen Hand für dich gelten
- du lieber das europäische Tech-Ökosystem stärkst
Bleib bei Lusha, wenn …
- du auf Integrationen angewiesen bist, die es nur im Lusha-Ökosystem gibt
- für deine Organisation keine Vorgaben zur EU-Datenhaltung gelten
- der Migrationsaufwand die Vorteile der Gerichtsbarkeit derzeit übersteigt
Über Surfe
Surfe reichert Kontaktdaten in mehreren Stufen an, verifiziert E-Mail-Adressen und Telefonnummern und synchronisiert die Ergebnisse direkt mit dem CRM. Der Anbieter nennt Trefferquoten von rund 90 Prozent.
Die Plattform verbindet Recherche, Datenanreicherung und CRM-Übergabe in einem Arbeitsablauf. Vertriebsmitarbeitende können gefundene Kontakte prüfen und ohne manuelle Exporte weiterverarbeiten.
Hauptvorteile:
- Kontaktverwaltung Kunden- und Interessentendaten strukturiert zusammenführen.
- Vertriebsprozesse Chancen und nächste Schritte im Team nachvollziehen.
- Kampagnensteuerung Kommunikation zielgerichtet planen und auswerten.
- Automatisierte Abläufe Wiederkehrende Marketing- und Vertriebsaufgaben reduzieren.
- Integrationen Daten mit bestehenden Geschäfts- und Kommunikationssystemen verbinden.
- Zentrale Funktionen Wichtige Aufgaben in einer gemeinsamen Lösung bündeln.
Surfe wird von einem Anbieter mit Sitz in Frankreich entwickelt. Damit unterliegt das Unternehmen den Datenschutz- und Verbraucherregeln der Europäischen Union.
Warum Surfe statt Lusha?
Das entscheidende Argument ist die Gerichtsbarkeit. Lusha hat seinen Hauptsitz in Israel. Personenbezogene Daten, die dort verarbeitet werden, können damit unter nicht-europäisches Recht fallen: den US-CLOUD-Act, FISA 702 oder je nach Anbieter vergleichbare Gesetze. Seit dem Schrems II-Urteil von 2020 müssen EU-Organisationen für jeden solchen Datentransfer eine Transferfolgenabschätzung durchführen.
Surfe nimmt dir diesen Aufwand ab. Als Anbieter aus Frankreich unterliegt es EU-DSGVO, und die Daten bleiben standardmäßig im EU/EWR-Raum. Für regulierte Bereiche wie Gesundheit, öffentliche Verwaltung und Finanzen ist das keine Kür, sondern Vorgabe. Für alle anderen ist es eine Versicherung gegen Klumpenrisiko: Du hängst nicht von einer einzigen Rechtsordnung ab, die ihre Regeln ohne Vorwarnung ändern kann.