Surfe vs. Apollo.io
Surfe ist eine europäische Alternative zu Apollo.io: derselbe Anwendungsfall im Bereich CRM & Marketing, mit Hauptsitz in Frankreich und unter EU-DSGVO, während Apollo.io in den Vereinigten Staaten sitzt.
Von der EU-Alternatives-Redaktion EN Zuletzt aktualisiert am
Durch die Wasserfallanreicherung werden verifizierte E-Mails und Telefonnummern mit Suchraten von etwa 90 Prozent angezeigt und direkt mit Ihrem CRM synchronisiert, sodass Pipelines in wenigen Minuten zusammengestellt werden.
- Gerichtsbarkeit
- EU / EWR
- Maßgebliches Datenschutzrecht
- EU-DSGVO
- US-CLOUD-Act-Risiko
- Nein
- Open Source
- Nein
- Kostenloser Einstieg
- Nein
Bei einem Wechsel von Apollo.io zählen vor allem Funktionsumfang, Datenmigration und Betriebsmodell. Eine B2B-Kontaktdatenbank, die mit Sequenzierung und Anwahl verknüpft ist, sodass ein kleines Vertriebsteam potenzielle Kunden ansprechen und E-Mails verschicken kann, ohne drei Tools zusammenzufügen. Die europäischen Optionen unten sind nach Funktionsnähe und Relevanz geordnet.
- Gerichtsbarkeit
- Vereinigte Staaten
- DSGVO standardmäßig
- AVV + TIA nötig
- US-CLOUD-Act-Risiko
- Ja
Surfe vs. Apollo.io im Überblick
| Surfe | Apollo.io | |
|---|---|---|
| Hauptsitz | Frankreich | Vereinigte Staaten |
| Datenrechtsraum | EU / EWR | Vereinigte Staaten |
| Maßgebliches Datenschutzrecht | EU-DSGVO | Auftragsverarbeitungsvertrag + Transferfolgenabschätzung nötig |
| US-CLOUD-Act-Risiko | Nein | Ja |
| Am besten geeignet für | Teams, die CRM & Marketing nach europäischen Datenschutzanforderungen brauchen | Teams, die bereits stark im Apollo.io-Ökosystem investiert sind |
Surfe passt, wenn …
- du einen Anbieter unter europäischem Datenschutzrecht willst
- die DSGVO oder Datenschutzvorgaben der öffentlichen Hand für dich gelten
- du lieber das europäische Tech-Ökosystem stärkst
Bleib bei Apollo.io, wenn …
- du auf Integrationen angewiesen bist, die es nur im Apollo.io-Ökosystem gibt
- für deine Organisation keine Vorgaben zur EU-Datenhaltung gelten
- der Migrationsaufwand die Vorteile der Gerichtsbarkeit derzeit übersteigt
Über Surfe
Surfe reichert Kontaktdaten in mehreren Stufen an, verifiziert E-Mail-Adressen und Telefonnummern und synchronisiert die Ergebnisse direkt mit dem CRM. Der Anbieter nennt Trefferquoten von rund 90 Prozent.
Die Plattform verbindet Recherche, Datenanreicherung und CRM-Übergabe in einem Arbeitsablauf. Vertriebsmitarbeitende können gefundene Kontakte prüfen und ohne manuelle Exporte weiterverarbeiten.
Hauptvorteile:
- Kontaktverwaltung Kunden- und Interessentendaten strukturiert zusammenführen.
- Vertriebsprozesse Chancen und nächste Schritte im Team nachvollziehen.
- Kampagnensteuerung Kommunikation zielgerichtet planen und auswerten.
- Automatisierte Abläufe Wiederkehrende Marketing- und Vertriebsaufgaben reduzieren.
- Integrationen Daten mit bestehenden Geschäfts- und Kommunikationssystemen verbinden.
- Zentrale Funktionen Wichtige Aufgaben in einer gemeinsamen Lösung bündeln.
Surfe wird von einem Anbieter mit Sitz in Frankreich entwickelt. Damit unterliegt das Unternehmen den Datenschutz- und Verbraucherregeln der Europäischen Union.
Warum Surfe statt Apollo.io?
Das entscheidende Argument ist die Gerichtsbarkeit. Apollo.io hat seinen Hauptsitz in den Vereinigten Staaten. Personenbezogene Daten, die dort verarbeitet werden, können damit unter nicht-europäisches Recht fallen: den US-CLOUD-Act, FISA 702 oder je nach Anbieter vergleichbare Gesetze. Seit dem Schrems II-Urteil von 2020 müssen EU-Organisationen für jeden solchen Datentransfer eine Transferfolgenabschätzung durchführen.
Surfe nimmt dir diesen Aufwand ab. Als Anbieter aus Frankreich unterliegt es EU-DSGVO, und die Daten bleiben standardmäßig im EU/EWR-Raum. Für regulierte Bereiche wie Gesundheit, öffentliche Verwaltung und Finanzen ist das keine Kür, sondern Vorgabe. Für alle anderen ist es eine Versicherung gegen Klumpenrisiko: Du hängst nicht von einer einzigen Rechtsordnung ab, die ihre Regeln ohne Vorwarnung ändern kann.