mosa.cloud vs. Microsoft Office
mosa.cloud ist eine europäische Alternative zu Microsoft Office: derselbe Anwendungsfall im Bereich Cloud & Hosting, mit Hauptsitz in den Niederlanden und unter EU-DSGVO, während Microsoft Office in den Vereinigten Staaten sitzt.
Von der EU-Alternatives-Redaktion EN Zuletzt aktualisiert am
Niederländischer EU-Workspace für Dokumente, Meetings, Dateien, E-Mail und KI auf offener Basis ohne starre Abrechnung pro Sitzplatz.
- Gerichtsbarkeit
- EU / EWR
- Maßgebliches Datenschutzrecht
- EU-DSGVO
- US-CLOUD-Act-Risiko
- Nein
- Open Source
- Nein
- Kostenloser Einstieg
- Nein
Microsoft Office ist heute eng mit Microsoft 365 verbunden und bündelt Dateiformate, E-Mail, Cloudspeicher und Zusammenarbeit in einem US-Ökosystem. Europäische Alternativen reichen von vollständig selbst gehosteten Plattformen bis zu verwalteten Suiten mit Online-Editoren, Meetings und Teamchat.
- Gerichtsbarkeit
- Vereinigte Staaten
- DSGVO standardmäßig
- AVV + TIA nötig
- US-CLOUD-Act-Risiko
- Ja
mosa.cloud vs. Microsoft Office im Überblick
| mosa.cloud | Microsoft Office | |
|---|---|---|
| Hauptsitz | Niederlande | Vereinigte Staaten |
| Datenrechtsraum | EU / EWR | Vereinigte Staaten |
| Maßgebliches Datenschutzrecht | EU-DSGVO | Auftragsverarbeitungsvertrag + Transferfolgenabschätzung nötig |
| US-CLOUD-Act-Risiko | Nein | Ja |
| Am besten geeignet für | Teams, die Cloud & Hosting nach europäischen Datenschutzanforderungen brauchen | Teams, die bereits stark im Microsoft Office-Ökosystem investiert sind |
mosa.cloud passt, wenn …
- du einen Anbieter unter europäischem Datenschutzrecht willst
- die DSGVO oder Datenschutzvorgaben der öffentlichen Hand für dich gelten
- du lieber das europäische Tech-Ökosystem stärkst
Bleib bei Microsoft Office, wenn …
- du auf Integrationen angewiesen bist, die es nur im Microsoft Office-Ökosystem gibt
- für deine Organisation keine Vorgaben zur EU-Datenhaltung gelten
- der Migrationsaufwand die Vorteile der Gerichtsbarkeit derzeit übersteigt
Über mosa.cloud
mosa.cloud ist ein niederländischer Arbeitsbereich, der E-Mail, gemeinsame Posteingänge, Dokumente, Dateispeicher, Besprechungen, Chat und Tabellen zusammenführt. Die Abrechnung richtet sich nach der Nutzung statt nach der Zahl der Sitzplätze.
Die Dienste laufen in einer gemeinsam verwalteten, in der EU gehosteten Umgebung. Eine offene technische Grundlage und die nutzungsabhängige Abrechnung sollen Abhängigkeiten von einzelnen proprietären Arbeitsplatzsuiten reduzieren.
Hauptvorteile:
- Zusammenarbeit Informationen und Arbeitsschritte gemeinsam im Team koordinieren.
- Gemeinsamer Arbeitsbereich Dokumente und Informationen im Team bündeln.
- Wissensorganisation Inhalte strukturiert ablegen und leichter wiederfinden.
- Zugriffssteuerung Inhalte passend zu Rollen und Teams freigeben.
- Verknüpfte Abläufe Informationen mit täglichen Arbeitsprozessen verbinden.
- Bereitstellung Anwendungen und Dienste kontrolliert in Betrieb nehmen.
mosa.cloud wird von einem Anbieter mit Sitz in den Niederlanden entwickelt. Damit unterliegt das Unternehmen den Datenschutz- und Verbraucherregeln der Europäischen Union.
Warum mosa.cloud statt Microsoft Office?
Das entscheidende Argument ist die Gerichtsbarkeit. Microsoft Office hat seinen Hauptsitz in den Vereinigten Staaten. Personenbezogene Daten, die dort verarbeitet werden, können damit unter nicht-europäisches Recht fallen: den US-CLOUD-Act, FISA 702 oder je nach Anbieter vergleichbare Gesetze. Seit dem Schrems II-Urteil von 2020 müssen EU-Organisationen für jeden solchen Datentransfer eine Transferfolgenabschätzung durchführen.
mosa.cloud nimmt dir diesen Aufwand ab. Als Anbieter aus den Niederlanden unterliegt es EU-DSGVO, und die Daten bleiben standardmäßig im EU/EWR-Raum. Für regulierte Bereiche wie Gesundheit, öffentliche Verwaltung und Finanzen ist das keine Kür, sondern Vorgabe. Für alle anderen ist es eine Versicherung gegen Klumpenrisiko: Du hängst nicht von einer einzigen Rechtsordnung ab, die ihre Regeln ohne Vorwarnung ändern kann.