Huma vs. Workday
Huma ist eine europäische Alternative zu Workday: derselbe Anwendungsfall im Bereich HR & Recruiting, mit Hauptsitz in Norwegen und unter EU-DSGVO, während Workday (Workday, Inc.) in den Vereinigten Staaten sitzt.
Von der EU-Alternatives-Redaktion EN Zuletzt aktualisiert am
Norwegische HR-Plattform für kleine und mittlere Unternehmen, die Mitarbeiterakten, Freizeit, Onboarding, Leistungschecks und ein Unternehmenshandbuch bündelt, gehostet in Norwegen.
- Gerichtsbarkeit
- EU / EWR
- Maßgebliches Datenschutzrecht
- EU-DSGVO
- US-CLOUD-Act-Risiko
- Nein
- Open Source
- Nein
- Kostenloser Einstieg
- Nein
Große Unternehmen verwalten die Personal-, Gehalts- und Finanzabteilung über Workday, und wenn das Unternehmen erst einmal über das System zur Mitarbeiteraufzeichnung verfügt, ist es bekanntermaßen schwierig, es zu verlassen. Die europäischen Optionen unten sind nach Funktionsnähe und Relevanz geordnet.
- Gerichtsbarkeit
- Vereinigte Staaten
- DSGVO standardmäßig
- AVV + TIA nötig
- US-CLOUD-Act-Risiko
- Ja
Huma vs. Workday im Überblick
| Huma | Workday | |
|---|---|---|
| Hauptsitz | Norwegen | Vereinigte Staaten |
| Datenrechtsraum | EU / EWR | Vereinigte Staaten |
| Maßgebliches Datenschutzrecht | EU-DSGVO | Auftragsverarbeitungsvertrag + Transferfolgenabschätzung nötig |
| US-CLOUD-Act-Risiko | Nein | Ja |
| Am besten geeignet für | Teams, die HR & Recruiting nach europäischen Datenschutzanforderungen brauchen | Teams, die bereits stark im Workday, Inc.-Ökosystem investiert sind |
Huma passt, wenn …
- du einen Anbieter unter europäischem Datenschutzrecht willst
- die DSGVO oder Datenschutzvorgaben der öffentlichen Hand für dich gelten
- du lieber das europäische Tech-Ökosystem stärkst
Bleib bei Workday, wenn …
- du auf Integrationen angewiesen bist, die es nur im Workday, Inc.-Ökosystem gibt
- für deine Organisation keine Vorgaben zur EU-Datenhaltung gelten
- der Migrationsaufwand die Vorteile der Gerichtsbarkeit derzeit übersteigt
Über Huma
Huma ist eine moderne HR-Plattform für kleine und mittlere Unternehmen, die Mitarbeiterdaten, Abwesenheiten, Onboarding, Leistungsgespräche und ein Unternehmenshandbuch in einem zentralen Arbeitsbereich vereint. Das 2020 in Oslo gegründete Produkt setzt auf eine schlanke Benutzeroberfläche, die Tabellen, Slack-Threads und ältere HRIS-Werkzeuge ersetzt.
Die Plattform kombiniert ein zentrales Personenverzeichnis mit Self-Service-Urlaubsanträgen, automatisierten Onboarding-Checklisten, digitalen Arbeitsverträgen, Shoutouts, Eins-zu-Eins-Vorlagen und Zielsetzung. Ein integrierter KI-Assistent hilft HR-Administratoren dabei, Richtlinien zu entwerfen, Mitarbeiterfragen zu beantworten und Leistungsgespräche zu strukturieren.
Hauptvorteile:
- Mitarbeiterdatensätze und -verzeichnis mit benutzerdefinierten Feldern, Organigramm und Dokumentenspeicher
- Abwesenheits- und Urlaubsmanagement mit Genehmigungsabläufen, Kalendersynchronisierung und nordischen Feiertagen
- Onboarding- und Offboarding-Checklisten werden automatisch nach Rolle, Standort und Startdatum zugewiesen
- Digitale Arbeitsverträge mit E-Signatur-Integrationen
- Leistungs-Check-ins und Einzelgespräche mit Zielverfolgung und Feedback-Vorlagen
- Mitarbeiterhandbuch und Shout-Outs zur Zentralisierung der Unternehmenskultur und Anerkennung
- Integrationen mit Slack, Microsoft Teams, Google Workspace, Gehaltsabrechnungs- und SSO-Anbietern
Huma hat seinen Hauptsitz in Oslo, Norwegen, und hostet alle Mitarbeiterdaten auf einer EU/EWR-basierten Infrastruktur gemäß DSGVO und norwegischem Datenschutzrecht. Ein vollständiger DPA, SCCs und detaillierte Aufbewahrungskontrollen sind in jedem Plan Standard.
Mehr als 3.000 nordische und europäische KMU nutzen Huma. Die Plattform richtet sich an wachsende Teams, die ein modernes HR-Werkzeug auf norwegischer Infrastruktur statt eines älteren, in den USA gehosteten HRIS suchen.
Warum Huma statt Workday?
Das entscheidende Argument ist die Gerichtsbarkeit. Workday hat seinen Hauptsitz in den Vereinigten Staaten. Personenbezogene Daten, die dort verarbeitet werden, können damit unter nicht-europäisches Recht fallen: den US-CLOUD-Act, FISA 702 oder je nach Anbieter vergleichbare Gesetze. Seit dem Schrems II-Urteil von 2020 müssen EU-Organisationen für jeden solchen Datentransfer eine Transferfolgenabschätzung durchführen.
Huma nimmt dir diesen Aufwand ab. Als Anbieter aus Norwegen unterliegt es EU-DSGVO, und die Daten bleiben standardmäßig im EU/EWR-Raum. Für regulierte Bereiche wie Gesundheit, öffentliche Verwaltung und Finanzen ist das keine Kür, sondern Vorgabe. Für alle anderen ist es eine Versicherung gegen Klumpenrisiko: Du hängst nicht von einer einzigen Rechtsordnung ab, die ihre Regeln ohne Vorwarnung ändern kann.