Calendar.online vs. Google Calendar
Calendar.online ist eine europäische Alternative zu Google Calendar: derselbe Anwendungsfall im Bereich Büro & Zusammenarbeit, mit Hauptsitz in Deutschland und unter EU-DSGVO, während Google Calendar in den Vereinigten Staaten sitzt.
Von der EU-Alternatives-Redaktion EN Zuletzt aktualisiert am
Deutscher Online-Kalender für Teams mit Freigabe per Browser-Link und fein abgestuften Zugriffsrechten pro Kalender.
- Gerichtsbarkeit
- EU / EWR
- Maßgebliches Datenschutzrecht
- EU-DSGVO
- US-CLOUD-Act-Risiko
- Nein
- Open Source
- Nein
- Kostenloser Einstieg
- Nein
Google Calendar ist bequem für Einladungen und gemeinsame Verfügbarkeit, übermittelt dabei aber Termine und Teilnehmerlisten an Google. Europäische Kalender setzen auf Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, offene CalDAV-Synchronisation oder einfache Teamfreigaben.
- Gerichtsbarkeit
- Vereinigte Staaten
- DSGVO standardmäßig
- AVV + TIA nötig
- US-CLOUD-Act-Risiko
- Ja
Calendar.online vs. Google Calendar im Überblick
| Calendar.online | Google Calendar | |
|---|---|---|
| Hauptsitz | Deutschland | Vereinigte Staaten |
| Datenrechtsraum | EU / EWR | Vereinigte Staaten |
| Maßgebliches Datenschutzrecht | EU-DSGVO | Auftragsverarbeitungsvertrag + Transferfolgenabschätzung nötig |
| US-CLOUD-Act-Risiko | Nein | Ja |
| Am besten geeignet für | Teams, die Büro & Zusammenarbeit nach europäischen Datenschutzanforderungen brauchen | Teams, die bereits stark im Google Calendar-Ökosystem investiert sind |
Calendar.online passt, wenn …
- du einen Anbieter unter europäischem Datenschutzrecht willst
- die DSGVO oder Datenschutzvorgaben der öffentlichen Hand für dich gelten
- du lieber das europäische Tech-Ökosystem stärkst
Bleib bei Google Calendar, wenn …
- du auf Integrationen angewiesen bist, die es nur im Google Calendar-Ökosystem gibt
- für deine Organisation keine Vorgaben zur EU-Datenhaltung gelten
- der Migrationsaufwand die Vorteile der Gerichtsbarkeit derzeit übersteigt
Über Calendar.online
Calendar.online ist ein deutscher Online-Kalender für Teams: Zeitpläne über einfache Zugriffslinks im Browser teilen, mit fein abgestuften Berechtigungen pro Kalender.
Kalender werden direkt im Browser gepflegt und über einfache Links für andere Personen freigegeben. Unterschiedliche Berechtigungsstufen legen fest, wer Termine nur sehen oder auch bearbeiten darf.
Hauptvorteile:
- Gemeinsamer Arbeitsbereich Dokumente und Informationen im Team bündeln.
- Wissensorganisation Inhalte strukturiert ablegen und leichter wiederfinden.
- Zusammenarbeit Änderungen und Rückmeldungen gemeinsam bearbeiten.
- Zugriffssteuerung Inhalte passend zu Rollen und Teams freigeben.
- Verknüpfte Abläufe Informationen mit täglichen Arbeitsprozessen verbinden.
- Zentrale Funktionen Wichtige Aufgaben in einer gemeinsamen Lösung bündeln.
Calendar.online wird von einem Anbieter mit Sitz in Deutschland entwickelt. Damit unterliegt das Unternehmen den Datenschutz- und Verbraucherregeln der Europäischen Union.
Warum Calendar.online statt Google Calendar?
Das entscheidende Argument ist die Gerichtsbarkeit. Google Calendar hat seinen Hauptsitz in den Vereinigten Staaten. Personenbezogene Daten, die dort verarbeitet werden, können damit unter nicht-europäisches Recht fallen: den US-CLOUD-Act, FISA 702 oder je nach Anbieter vergleichbare Gesetze. Seit dem Schrems II-Urteil von 2020 müssen EU-Organisationen für jeden solchen Datentransfer eine Transferfolgenabschätzung durchführen.
Calendar.online nimmt dir diesen Aufwand ab. Als Anbieter aus Deutschland unterliegt es EU-DSGVO, und die Daten bleiben standardmäßig im EU/EWR-Raum. Für regulierte Bereiche wie Gesundheit, öffentliche Verwaltung und Finanzen ist das keine Kür, sondern Vorgabe. Für alle anderen ist es eine Versicherung gegen Klumpenrisiko: Du hängst nicht von einer einzigen Rechtsordnung ab, die ihre Regeln ohne Vorwarnung ändern kann.