Brevo vs. HubSpot
Brevo ist eine europäische Alternative zu HubSpot: derselbe Anwendungsfall im Bereich E-Mail & Kommunikation, mit Hauptsitz in Frankreich und unter EU-DSGVO, während HubSpot in den Vereinigten Staaten sitzt.
Von der EU-Alternatives-Redaktion EN Zuletzt aktualisiert am
Französische All-in-One-Marketingplattform für E-Mail, SMS und Automatisierung.
- Gerichtsbarkeit
- EU / EWR
- Maßgebliches Datenschutzrecht
- EU-DSGVO
- US-CLOUD-Act-Risiko
- Nein
- Open Source
- Nein
- Kostenloser Einstieg
- Ja
Bei einem Wechsel von HubSpot zählen vor allem Funktionsumfang, Datenmigration und Betriebsmodell. Marketing, Vertrieb und Support beziehen sich alle auf denselben Kontaktdatensatz, weshalb sich die Teams mit den Upsells zufrieden geben: Niemand möchte diesen Zeitplan an anderer Stelle neu aufbauen. Die europäischen Optionen unten sind nach Funktionsnähe und Relevanz geordnet.
- Gerichtsbarkeit
- Vereinigte Staaten
- DSGVO standardmäßig
- AVV + TIA nötig
- US-CLOUD-Act-Risiko
- Ja
Brevo vs. HubSpot im Überblick
| Brevo | HubSpot | |
|---|---|---|
| Hauptsitz | Frankreich | Vereinigte Staaten |
| Datenrechtsraum | EU / EWR | Vereinigte Staaten |
| Maßgebliches Datenschutzrecht | EU-DSGVO | Auftragsverarbeitungsvertrag + Transferfolgenabschätzung nötig |
| US-CLOUD-Act-Risiko | Nein | Ja |
| Am besten geeignet für | Teams, die E-Mail & Kommunikation nach europäischen Datenschutzanforderungen brauchen | Teams, die bereits stark im HubSpot-Ökosystem investiert sind |
Brevo passt, wenn …
- du einen Anbieter unter europäischem Datenschutzrecht willst
- die DSGVO oder Datenschutzvorgaben der öffentlichen Hand für dich gelten
- du kostenlos starten und später wachsen willst
- du lieber das europäische Tech-Ökosystem stärkst
Bleib bei HubSpot, wenn …
- du auf Integrationen angewiesen bist, die es nur im HubSpot-Ökosystem gibt
- für deine Organisation keine Vorgaben zur EU-Datenhaltung gelten
- der Migrationsaufwand die Vorteile der Gerichtsbarkeit derzeit übersteigt
Über Brevo
Brevo ist eine in Paris gegründete All-in-One-Marketing- und Kommunikationsplattform, die E-Mail-Kampagnen, SMS, WhatsApp, Live-Chat, Transaktionsnachrichten und CRM in einem einzigen Arbeitsbereich abdeckt. Das 2012 als Sendinblue gegründete und 2023 umbenannte Unternehmen ist auf über 600.000 Kunden weltweit angewachsen, darunter Louis Vuitton, Nestlé, eBay und Volkswagen.
Kampagnen sind mit über 150 Tools verbunden, darunter Shopify, WooCommerce, WordPress, Salesforce und Stripe. KI-gestützte Agenten kümmern sich um Marketingautomatisierung, Verkaufsabläufe und Kundengespräche, während eine Transaktions-API und ein SMTP-Relay Quittungen, Passwort-Resets und Warnungen in großem Umfang bereitstellen.
Hauptvorteile:
- Kostenloses Kontingent von 300 E-Mails/Tag mit unbegrenzten Kontakten, keine Kreditkarte erforderlich
- E-Mail-Marketing mit Drag-and-Drop-Editor, Segmentierung und A/B-Tests
- SMS- und WhatsApp-Marketingkampagnen von derselben Plattform
- Marketingautomatisierung mit einem visuellen Journey Builder und Verhaltensauslösern
- Transaktionale E-Mail und SMS über REST API und SMTP-Relay
- CRM und Vertriebspipeline zur Verwaltung von Kontakten, Deals und Sequenzen
- Live-Chat und Chatbot für Echtzeit-Engagement der Website-Besucher
- Über 150 Integrationen mit E-Commerce-, CMS- und CRM-Plattformen
Brevo wurde in Paris gegründet und unterliegt der DSGVO. Brevo bietet EU-Datenresidenzoptionen, Datenverarbeitungsvereinbarungen und Tools zur vollständigen Einwilligungsverwaltung für Vermarkter, die eine einheitliche Kommunikationsinfrastruktur im Rahmen der europäischen Datenverwaltung benötigen.
Auf G2 mit 4,5 bewertet und mehr als 600.000 Unternehmen weltweit vertrauen darauf, von unabhängigen Einzelhändlern bis hin zu Unternehmensmarken mit komplexen Multi-Channel-Marketinganforderungen.
Warum Brevo statt HubSpot?
Das entscheidende Argument ist die Gerichtsbarkeit. HubSpot hat seinen Hauptsitz in den Vereinigten Staaten. Personenbezogene Daten, die dort verarbeitet werden, können damit unter nicht-europäisches Recht fallen: den US-CLOUD-Act, FISA 702 oder je nach Anbieter vergleichbare Gesetze. Seit dem Schrems II-Urteil von 2020 müssen EU-Organisationen für jeden solchen Datentransfer eine Transferfolgenabschätzung durchführen.
Brevo nimmt dir diesen Aufwand ab. Als Anbieter aus Frankreich unterliegt es EU-DSGVO, und die Daten bleiben standardmäßig im EU/EWR-Raum. Für regulierte Bereiche wie Gesundheit, öffentliche Verwaltung und Finanzen ist das keine Kür, sondern Vorgabe. Für alle anderen ist es eine Versicherung gegen Klumpenrisiko: Du hängst nicht von einer einzigen Rechtsordnung ab, die ihre Regeln ohne Vorwarnung ändern kann.