sproof vs. PandaDoc
sproof ist eine europäische Alternative zu PandaDoc: derselbe Anwendungsfall im Bereich E-Signaturen, mit Hauptsitz in Österreich und unter EU-DSGVO, während PandaDoc in den Vereinigten Staaten sitzt.
Von der EU-Alternatives-Redaktion EN Zuletzt aktualisiert am
Österreichische Plattform für qualifizierte eIDAS-Signaturen mit Cloud-App, Entwickler-API und Microsoft-365-Integrationen, bei der Dokumente in der EU bleiben.
- Gerichtsbarkeit
- EU / EWR
- Maßgebliches Datenschutzrecht
- EU-DSGVO
- US-CLOUD-Act-Risiko
- Nein
- Open Source
- Nein
- Kostenloser Einstieg
- Nein
Bei einem Wechsel von PandaDoc zählen vor allem Funktionsumfang, Datenmigration und Betriebsmodell. Vorschläge, Kostenvoranschläge und Verträge werden aus Vorlagen erstellt, verfolgt, während der Empfänger sie liest und in einem Arbeitsgang unterzeichnet, wodurch die Vertriebsteams auf dem Laufenden bleiben. Die europäischen Optionen unten sind nach Funktionsnähe und Relevanz geordnet.
- Gerichtsbarkeit
- Vereinigte Staaten
- DSGVO standardmäßig
- AVV + TIA nötig
- US-CLOUD-Act-Risiko
- Ja
sproof vs. PandaDoc im Überblick
| sproof | PandaDoc | |
|---|---|---|
| Hauptsitz | Österreich | Vereinigte Staaten |
| Datenrechtsraum | EU / EWR | Vereinigte Staaten |
| Maßgebliches Datenschutzrecht | EU-DSGVO | Auftragsverarbeitungsvertrag + Transferfolgenabschätzung nötig |
| US-CLOUD-Act-Risiko | Nein | Ja |
| Am besten geeignet für | Teams, die E-Signaturen nach europäischen Datenschutzanforderungen brauchen | Teams, die bereits stark im PandaDoc-Ökosystem investiert sind |
sproof passt, wenn …
- du einen Anbieter unter europäischem Datenschutzrecht willst
- die DSGVO oder Datenschutzvorgaben der öffentlichen Hand für dich gelten
- du lieber das europäische Tech-Ökosystem stärkst
Bleib bei PandaDoc, wenn …
- du auf Integrationen angewiesen bist, die es nur im PandaDoc-Ökosystem gibt
- für deine Organisation keine Vorgaben zur EU-Datenhaltung gelten
- der Migrationsaufwand die Vorteile der Gerichtsbarkeit derzeit übersteigt
Über sproof
sproof ist Europas modulare Plattform für digitale Signaturen und Identitätsprüfung, die darauf ausgelegt ist, eIDAS-qualifizierte elektronische Signaturen zu liefern, ohne Dokumente außerhalb der EU zu versenden. Das in Salzburg ansässige Unternehmen bietet eine eigenständige Cloud-App, eine Entwickler-API und umfassende Microsoft 365-Integrationen, sodass Teams sich in den Tools anmelden können, die sie bereits verwenden.
Die Plattform unterstützt fortgeschrittene und qualifizierte elektronische Signaturen mit vollständigen Prüfprotokollen, wiederverwendbaren Workflows, SSO und Benutzerverwaltung, Batch-Signierung und White-Label-Anpassung. Ein eID-Hub verifiziert Identitäten aus mehr als 170 Ländern und native Plug-ins für Microsoft Teams, SharePoint und Word verwandeln alltägliche Office-Dokumente in rechtsverbindliche elektronisch signierte Dateien.
Hauptvorteile:
- Qualifizierte elektronische Signaturen mit eIDAS-Rechtsäquivalenz zu handschriftlichen Unterschriften
- eID Hub, der über 170 Identitätssysteme auf Länderebene für globales Onboarding abdeckt
- Microsoft 365-Integration zum Signieren in Teams, SharePoint und Word
- API- und White-Label-Optionen zum Einbetten von Signaturen in jedes Produkt
- Batch-Signatur und Signaturvalidierung für Unternehmensdokument-Workflows
Die sproof GmbH hat ihren Hauptsitz in Salzburg, Österreich, die gesamte Datenverarbeitung erfolgt innerhalb der Europäischen Union und es erfolgt ausdrücklich kein Datentransfer in Drittländer. Die Plattform ist ISO 27001-zertifiziert, DSGVO-konform, FDA 21 CFR Part 11 zertifiziert für Life Sciences und IÖB-zertifiziert für den Einsatz in der österreichischen öffentlichen Verwaltung.
Kyocera, Teleclinic und eine wachsende Zahl von Finanzdienstleistern und Organisationen des öffentlichen Sektors, die nach einer souveränen europäischen Alternative zu DocuSign und Adobe Sign suchen, vertrauen darauf.
Warum sproof statt PandaDoc?
Das entscheidende Argument ist die Gerichtsbarkeit. PandaDoc hat seinen Hauptsitz in den Vereinigten Staaten. Personenbezogene Daten, die dort verarbeitet werden, können damit unter nicht-europäisches Recht fallen: den US-CLOUD-Act, FISA 702 oder je nach Anbieter vergleichbare Gesetze. Seit dem Schrems II-Urteil von 2020 müssen EU-Organisationen für jeden solchen Datentransfer eine Transferfolgenabschätzung durchführen.
sproof nimmt dir diesen Aufwand ab. Als Anbieter aus Österreich unterliegt es EU-DSGVO, und die Daten bleiben standardmäßig im EU/EWR-Raum. Für regulierte Bereiche wie Gesundheit, öffentliche Verwaltung und Finanzen ist das keine Kür, sondern Vorgabe. Für alle anderen ist es eine Versicherung gegen Klumpenrisiko: Du hängst nicht von einer einzigen Rechtsordnung ab, die ihre Regeln ohne Vorwarnung ändern kann.