Sensative vs. AWS IoT
Sensative ist eine europäische Alternative zu AWS IoT: derselbe Anwendungsfall im Bereich Cloud & Hosting, mit Hauptsitz in Schweden und unter EU-DSGVO, während AWS IoT (Amazon) in den Vereinigten Staaten sitzt.
Von der EU-Alternatives-Redaktion EN Zuletzt aktualisiert am
Schwedischer IoT-Hersteller von ultradünnen Sensoren mit 10 Jahren Batterielebensdauer und der Yggio-Plattform, die Smart City- und PropTech-Gerätedaten vereint.
- Gerichtsbarkeit
- EU / EWR
- Maßgebliches Datenschutzrecht
- EU-DSGVO
- US-CLOUD-Act-Risiko
- Nein
- Open Source
- Nein
- Kostenloser Einstieg
- Nein
Bei einem Wechsel von AWS IoT zählen vor allem Funktionsumfang, Datenmigration und Betriebsmodell. Geräteflotten verbinden sich über MQTT und erhalten Schatten, eine Regel-Engine und das AWS-Backend im Hintergrund, weshalb industrielle Bereitstellungen selten stattfinden. Die europäischen Optionen unten sind nach Funktionsnähe und Relevanz geordnet.
- Gerichtsbarkeit
- Vereinigte Staaten
- DSGVO standardmäßig
- AVV + TIA nötig
- US-CLOUD-Act-Risiko
- Ja
Sensative vs. AWS IoT im Überblick
| Sensative | AWS IoT | |
|---|---|---|
| Hauptsitz | Schweden | Vereinigte Staaten |
| Datenrechtsraum | EU / EWR | Vereinigte Staaten |
| Maßgebliches Datenschutzrecht | EU-DSGVO | Auftragsverarbeitungsvertrag + Transferfolgenabschätzung nötig |
| US-CLOUD-Act-Risiko | Nein | Ja |
| Am besten geeignet für | Teams, die Cloud & Hosting nach europäischen Datenschutzanforderungen brauchen | Teams, die bereits stark im Amazon-Ökosystem investiert sind |
Sensative passt, wenn …
- du einen Anbieter unter europäischem Datenschutzrecht willst
- die DSGVO oder Datenschutzvorgaben der öffentlichen Hand für dich gelten
- du lieber das europäische Tech-Ökosystem stärkst
Bleib bei AWS IoT, wenn …
- du auf Integrationen angewiesen bist, die es nur im Amazon-Ökosystem gibt
- für deine Organisation keine Vorgaben zur EU-Datenhaltung gelten
- der Migrationsaufwand die Vorteile der Gerichtsbarkeit derzeit übersteigt
Über Sensative
Sensative baut ultradünne IoT-Sensoren und die Yggio-Integrationsplattform, die Geräte in Smart Cities und PropTech vereinheitlicht, einschließlich Sensoren mit 10-jähriger Batterielebensdauer und einem technologieunabhängigen Datenbroker. Die Kombination verwandelt fragmentierte Geräteökosysteme in standardisierte, abfragbare Datenströme und ermöglicht es Betreibern, Belegung, Luftqualität, Leckagen und Asset-Tracking über eine normalisierte API zu überwachen.
Yggio basiert auf einer Zero-Trust-Architektur mit vollständiger Datensouveränität und ist in Cloud-, Edge- oder Hybridkonfigurationen einsetzbar. Es spricht nativ LoRaWAN-, Z-Wave- und FIWARE-Standards, während der Ratatosk-Kontextbroker Legacy-Systeme mit modernen IoT-Endpunkten harmonisiert. Kunden können Hardwareanbieter wechseln, ohne Integrationen neu schreiben zu müssen.
Hauptvorteile:
- Strips-Multisensoren mit 10 Jahren Batterielaufzeit und modular herunterladbaren Apps
- Anbieterunabhängige Integration über LoRaWAN, Z-Wave und ältere Gebäudesysteme hinweg
- Einheitliche Daten-API, die normalisierte Streams an jede nachgelagerte Anwendung liefert
- Flexible Bereitstellung in öffentlichen Cloud-, Private-Edge- oder Hybrid-Topologien
- Zero-Trust-Architektur mit integrierter vollständiger Datensouveränität
- Über 500.000 Sensoren im Einsatz in europäischen Smart-City- und Immobilienprojekten
Sensative hat seinen Hauptsitz in Lund, Schweden, wurde 2013 gegründet und unterliegt vollständig der EU-Gerichtsbarkeit unter Einhaltung der DSGVO und des EU-Datengesetzes. Kundendaten verbleiben auf der europäischen Infrastruktur, wobei Prinzipien der Datensouveränität in die Yggio-Plattformarchitektur integriert sind.
Warum Sensative statt AWS IoT?
Das entscheidende Argument ist die Gerichtsbarkeit. AWS IoT hat seinen Hauptsitz in den Vereinigten Staaten. Personenbezogene Daten, die dort verarbeitet werden, können damit unter nicht-europäisches Recht fallen: den US-CLOUD-Act, FISA 702 oder je nach Anbieter vergleichbare Gesetze. Seit dem Schrems II-Urteil von 2020 müssen EU-Organisationen für jeden solchen Datentransfer eine Transferfolgenabschätzung durchführen.
Sensative nimmt dir diesen Aufwand ab. Als Anbieter aus Schweden unterliegt es EU-DSGVO, und die Daten bleiben standardmäßig im EU/EWR-Raum. Für regulierte Bereiche wie Gesundheit, öffentliche Verwaltung und Finanzen ist das keine Kür, sondern Vorgabe. Für alle anderen ist es eine Versicherung gegen Klumpenrisiko: Du hängst nicht von einer einzigen Rechtsordnung ab, die ihre Regeln ohne Vorwarnung ändern kann.