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Openstatus vs. Datadog

Openstatus ist eine europäische Alternative zu Datadog: derselbe Anwendungsfall im Bereich Uptime-Monitoring, mit Hauptsitz in Frankreich und unter EU-DSGVO, während Datadog in den Vereinigten Staaten sitzt.

Von der EU-Alternatives-Redaktion EN Zuletzt aktualisiert am

Europäische Alternative
Openstatus-Logo
Openstatus
Frankreich

Beobachten Sie Ihre Dienste aus 28 Regionen weltweit und veröffentlichen Sie gebrandete Statusseiten, die Benutzer bei Vorfällen auf dem Laufenden halten. Open Source, mit sofortiger Benachrichtigung, wenn etwas kaputt geht.

Gerichtsbarkeit
EU / EWR
Maßgebliches Datenschutzrecht
EU-DSGVO
US-CLOUD-Act-Risiko
Nein
Open Source
Ja
Kostenloser Einstieg
Nein
Nicht-EU
Datadog-Logo
Datadog
Datadog · Vereinigte Staaten

Datadog ist die schwergewichtige Observability-Plattform, die Infrastrukturmetriken, Protokolle, Traces und Sicherheitsüberwachung für große Ingenieurteams abdeckt. Die europäischen Optionen unten sind nach Funktionsnähe und Relevanz geordnet.

Gerichtsbarkeit
Vereinigte Staaten
DSGVO standardmäßig
AVV + TIA nötig
US-CLOUD-Act-Risiko
Ja
Alle europäischen Alternativen zu Datadog

Openstatus vs. Datadog im Überblick

Openstatus Datadog
Hauptsitz Frankreich Vereinigte Staaten
Datenrechtsraum EU / EWR Vereinigte Staaten
Maßgebliches Datenschutzrecht EU-DSGVO Auftragsverarbeitungsvertrag + Transferfolgenabschätzung nötig
US-CLOUD-Act-Risiko Nein Ja
Am besten geeignet für Teams, die Uptime-Monitoring nach europäischen Datenschutzanforderungen brauchen Teams, die bereits stark im Datadog-Ökosystem investiert sind

Openstatus passt, wenn …

  • du einen Anbieter unter europäischem Datenschutzrecht willst
  • die DSGVO oder Datenschutzvorgaben der öffentlichen Hand für dich gelten
  • dir offener Quellcode und Selbst-Hosting wichtig sind
  • du lieber das europäische Tech-Ökosystem stärkst

Bleib bei Datadog, wenn …

  • du auf Integrationen angewiesen bist, die es nur im Datadog-Ökosystem gibt
  • für deine Organisation keine Vorgaben zur EU-Datenhaltung gelten
  • der Migrationsaufwand die Vorteile der Gerichtsbarkeit derzeit übersteigt

Über Openstatus

Openstatus überwacht Dienste aus 28 Regionen weltweit und veröffentlicht anpassbare Statusseiten, die Nutzer bei Vorfällen auf dem Laufenden halten. Der Quellcode ist offen und Benachrichtigungen melden fehlgeschlagene Prüfungen sofort.

Prüfungen aus 28 Regionen werden mit Warnungen und anpassbaren Statusseiten verbunden. So kann das Betriebsteam Fehler untersuchen und Nutzer während eines Vorfalls laufend informieren.

Hauptvorteile:

  • Sofortige Warnungen Verantwortliche bei wichtigen Ereignissen ohne Verzögerung informieren.
  • API-Überwachung Programmierschnittstellen auf Erreichbarkeit und Antwortverhalten prüfen.
  • Statusseiten Betriebszustand und Vorfälle transparent nach außen kommunizieren.
  • Verfügbarkeitsprüfungen Websites und Dienste regelmäßig auf Erreichbarkeit kontrollieren.
  • Mehrere Prüfziele Wichtige Endpunkte und Kundenabläufe getrennt überwachen.
  • Verlauf Ausfälle und Antwortzeiten über längere Zeit nachvollziehen.

Openstatus wird von einem Anbieter mit Sitz in Frankreich entwickelt. Damit unterliegt das Unternehmen den Datenschutz- und Verbraucherregeln der Europäischen Union.

Warum Openstatus statt Datadog?

Das entscheidende Argument ist die Gerichtsbarkeit. Datadog hat seinen Hauptsitz in den Vereinigten Staaten. Personenbezogene Daten, die dort verarbeitet werden, können damit unter nicht-europäisches Recht fallen: den US-CLOUD-Act, FISA 702 oder je nach Anbieter vergleichbare Gesetze. Seit dem Schrems II-Urteil von 2020 müssen EU-Organisationen für jeden solchen Datentransfer eine Transferfolgenabschätzung durchführen.

Openstatus nimmt dir diesen Aufwand ab. Als Anbieter aus Frankreich unterliegt es EU-DSGVO, und die Daten bleiben standardmäßig im EU/EWR-Raum. Für regulierte Bereiche wie Gesundheit, öffentliche Verwaltung und Finanzen ist das keine Kür, sondern Vorgabe. Für alle anderen ist es eine Versicherung gegen Klumpenrisiko: Du hängst nicht von einer einzigen Rechtsordnung ab, die ihre Regeln ohne Vorwarnung ändern kann.

Häufig gestellte Fragen

Ist Openstatus eine gute Alternative zu Datadog?
Ja. Openstatus gehört in unserem Verzeichnis zu den bestplatzierten europäischen Alternativen zu Datadog und deckt denselben Anwendungsfall im Bereich Uptime-Monitoring ab. Der Hauptsitz liegt in Frankreich, wo EU-DSGVO gilt.
Was ist der wichtigste Unterschied zwischen Openstatus und Datadog?
Der größte Unterschied ist die Gerichtsbarkeit: Openstatus sitzt in Frankreich, wo EU-DSGVO gilt, während Datadog seinen Hauptsitz in den Vereinigten Staaten hat und Daten außerhalb Europas übermitteln kann. Für regulierte Branchen und für Organisationen, die sich an Schrems II orientieren, entscheidet dieser Unterschied.
Ist Openstatus DSGVO-konform?
Openstatus sitzt in Frankreich, wo EU-DSGVO gilt. Prüfe als EU-Kunde trotzdem Hosting und Unterauftragsverarbeiter des Anbieters, der Dienst ist aber auf europäische Datenschutzanforderungen ausgelegt.
Wie wechsle ich von Datadog zu Openstatus?
Exportiere zuerst deine Daten aus Datadog, die meisten Anbieter bieten dafür einen Export in den Einstellungen. Importiere sie anschließend über die Import-Funktion oder die Migrationsanleitung von Openstatus. Wer beide Dienste eine Woche parallel betreibt, findet Lücken bei Funktionen und Abläufen, bevor er endgültig umzieht.

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