Make vs. Zapier
Make ist eine europäische Alternative zu Zapier: derselbe Anwendungsfall im Bereich Entwicklerwerkzeuge, mit Hauptsitz in Tschechien und unter EU-DSGVO, während Zapier in den Vereinigten Staaten sitzt.
Von der EU-Alternatives-Redaktion EN Zuletzt aktualisiert am
Verbinden Sie Ihre Apps auf einer visuellen Leinwand und automatisieren Sie sich wiederholende Aufgaben, ohne Code schreiben zu müssen. Erstellen Sie mehrstufige Arbeitsabläufe, die Ihre digitalen Tools synchron halten.
- Gerichtsbarkeit
- EU / EWR
- Maßgebliches Datenschutzrecht
- EU-DSGVO
- US-CLOUD-Act-Risiko
- Nein
- Open Source
- Nein
- Kostenloser Einstieg
- Nein
Bei einem Wechsel von Zapier zählen vor allem Funktionsumfang, Datenmigration und Betriebsmodell. Nichts anderes verbindet so viele SaaS-Tools mit so wenig Setup, und eine funktionierende Automatisierung dauert normalerweise eher Minuten als einen Sprint. Die europäischen Optionen unten sind nach Funktionsnähe und Relevanz geordnet.
- Gerichtsbarkeit
- Vereinigte Staaten
- DSGVO standardmäßig
- AVV + TIA nötig
- US-CLOUD-Act-Risiko
- Ja
Make vs. Zapier im Überblick
| Make | Zapier | |
|---|---|---|
| Hauptsitz | Tschechien | Vereinigte Staaten |
| Datenrechtsraum | EU / EWR | Vereinigte Staaten |
| Maßgebliches Datenschutzrecht | EU-DSGVO | Auftragsverarbeitungsvertrag + Transferfolgenabschätzung nötig |
| US-CLOUD-Act-Risiko | Nein | Ja |
| Am besten geeignet für | Teams, die Entwicklerwerkzeuge nach europäischen Datenschutzanforderungen brauchen | Teams, die bereits stark im Zapier-Ökosystem investiert sind |
Make passt, wenn …
- du einen Anbieter unter europäischem Datenschutzrecht willst
- die DSGVO oder Datenschutzvorgaben der öffentlichen Hand für dich gelten
- du lieber das europäische Tech-Ökosystem stärkst
Bleib bei Zapier, wenn …
- du auf Integrationen angewiesen bist, die es nur im Zapier-Ökosystem gibt
- für deine Organisation keine Vorgaben zur EU-Datenhaltung gelten
- der Migrationsaufwand die Vorteile der Gerichtsbarkeit derzeit übersteigt
Über Make
Make verbindet Anwendungen auf einer visuellen Arbeitsfläche und automatisiert wiederkehrende Aufgaben ohne Programmierung. Mehrstufige Abläufe halten Daten und Aktionen zwischen digitalen Werkzeugen synchron.
Das Werkzeug wird in bestehende Entwicklungs- und Betriebsabläufe eingebunden. Automatisierung und Schnittstellen reduzieren manuelle Schritte zwischen Planung, Umsetzung und Veröffentlichung.
Hauptvorteile:
- Automatisierung Wiederkehrende Abläufe mit Regeln und Auslösern vereinfachen.
- Entwicklungsabläufe Wiederkehrende technische Schritte vereinfachen.
- Schnittstellen Das Werkzeug in bestehende Systeme und Pipelines integrieren.
- Teamnutzung Technische Arbeit und Ergebnisse gemeinsam koordinieren.
- Produktiver Betrieb Vom Test zu stabilen Arbeitsabläufen übergehen.
- Zentrale Funktionen Wichtige Aufgaben in einer gemeinsamen Lösung bündeln.
Make wird von einem Anbieter mit Sitz in Tschechien entwickelt. Damit unterliegt das Unternehmen den Datenschutz- und Verbraucherregeln der Europäischen Union.
Warum Make statt Zapier?
Das entscheidende Argument ist die Gerichtsbarkeit. Zapier hat seinen Hauptsitz in den Vereinigten Staaten. Personenbezogene Daten, die dort verarbeitet werden, können damit unter nicht-europäisches Recht fallen: den US-CLOUD-Act, FISA 702 oder je nach Anbieter vergleichbare Gesetze. Seit dem Schrems II-Urteil von 2020 müssen EU-Organisationen für jeden solchen Datentransfer eine Transferfolgenabschätzung durchführen.
Make nimmt dir diesen Aufwand ab. Als Anbieter aus Tschechien unterliegt es EU-DSGVO, und die Daten bleiben standardmäßig im EU/EWR-Raum. Für regulierte Bereiche wie Gesundheit, öffentliche Verwaltung und Finanzen ist das keine Kür, sondern Vorgabe. Für alle anderen ist es eine Versicherung gegen Klumpenrisiko: Du hängst nicht von einer einzigen Rechtsordnung ab, die ihre Regeln ohne Vorwarnung ändern kann.