Landingi vs. Webflow
Landingi ist eine europäische Alternative zu Webflow: derselbe Anwendungsfall im Bereich Inhalte & Medien, mit Hauptsitz in Polen und unter EU-DSGVO, während Webflow in den Vereinigten Staaten sitzt.
Von der EU-Alternatives-Redaktion EN Zuletzt aktualisiert am
Polnischer No-Code-Baukasten für Landingpages mit Mikroconversion-Tracking und A/B-Tests zur Kampagnenoptimierung.
- Gerichtsbarkeit
- EU / EWR
- Maßgebliches Datenschutzrecht
- EU-DSGVO
- US-CLOUD-Act-Risiko
- Nein
- Open Source
- Nein
- Kostenloser Einstieg
- Nein
Bei einem Wechsel von Webflow zählen vor allem Funktionsumfang, Datenmigration und Betriebsmodell. Designer erstellen Produktionsstandorte visuell mit echter Kontrolle über Layout und Interaktionen und vermarkten dann per Hand ein CMS anstelle einer Ticketwarteschlange. Die europäischen Optionen unten sind nach Funktionsnähe und Relevanz geordnet.
- Gerichtsbarkeit
- Vereinigte Staaten
- DSGVO standardmäßig
- AVV + TIA nötig
- US-CLOUD-Act-Risiko
- Ja
Landingi vs. Webflow im Überblick
| Landingi | Webflow | |
|---|---|---|
| Hauptsitz | Polen | Vereinigte Staaten |
| Datenrechtsraum | EU / EWR | Vereinigte Staaten |
| Maßgebliches Datenschutzrecht | EU-DSGVO | Auftragsverarbeitungsvertrag + Transferfolgenabschätzung nötig |
| US-CLOUD-Act-Risiko | Nein | Ja |
| Am besten geeignet für | Teams, die Inhalte & Medien nach europäischen Datenschutzanforderungen brauchen | Teams, die bereits stark im Webflow-Ökosystem investiert sind |
Landingi passt, wenn …
- du einen Anbieter unter europäischem Datenschutzrecht willst
- die DSGVO oder Datenschutzvorgaben der öffentlichen Hand für dich gelten
- du lieber das europäische Tech-Ökosystem stärkst
Bleib bei Webflow, wenn …
- du auf Integrationen angewiesen bist, die es nur im Webflow-Ökosystem gibt
- für deine Organisation keine Vorgaben zur EU-Datenhaltung gelten
- der Migrationsaufwand die Vorteile der Gerichtsbarkeit derzeit übersteigt
Über Landingi
Landingi ist ein polnischer No-Code-Builder zum Entwerfen, Veröffentlichen und Optimieren von Landingpages, mit Mikro-Conversion-Tracking und A/B-Tests zur Verbesserung der Lead-Generierung.
Erstellung, Bearbeitung und Veröffentlichung werden in einem zusammenhängenden Ablauf organisiert. Teams können Inhalte und Rückmeldungen gemeinsam verwalten und für mehrere Kanäle aufbereiten.
Hauptvorteile:
- Automatisierung Wiederkehrende Abläufe mit Regeln und Auslösern vereinfachen.
- No-Code-Bedienung Arbeitsabläufe über eine visuelle Oberfläche konfigurieren.
- A/B-Tests Varianten kontrolliert vergleichen und Ergebnisse messbar optimieren.
- Inhaltserstellung Medien und digitale Inhalte effizient produzieren.
- Redaktioneller Ablauf Entwurf, Prüfung und Veröffentlichung koordinieren.
- Mehrere Formate Inhalte passend zu unterschiedlichen Kanälen aufbereiten.
Landingi wird von einem Anbieter mit Sitz in Polen entwickelt. Damit unterliegt das Unternehmen den Datenschutz- und Verbraucherregeln der Europäischen Union.
Warum Landingi statt Webflow?
Das entscheidende Argument ist die Gerichtsbarkeit. Webflow hat seinen Hauptsitz in den Vereinigten Staaten. Personenbezogene Daten, die dort verarbeitet werden, können damit unter nicht-europäisches Recht fallen: den US-CLOUD-Act, FISA 702 oder je nach Anbieter vergleichbare Gesetze. Seit dem Schrems II-Urteil von 2020 müssen EU-Organisationen für jeden solchen Datentransfer eine Transferfolgenabschätzung durchführen.
Landingi nimmt dir diesen Aufwand ab. Als Anbieter aus Polen unterliegt es EU-DSGVO, und die Daten bleiben standardmäßig im EU/EWR-Raum. Für regulierte Bereiche wie Gesundheit, öffentliche Verwaltung und Finanzen ist das keine Kür, sondern Vorgabe. Für alle anderen ist es eine Versicherung gegen Klumpenrisiko: Du hängst nicht von einer einzigen Rechtsordnung ab, die ihre Regeln ohne Vorwarnung ändern kann.