Klarna vs. Affirm
Klarna ist eine europäische Alternative zu Affirm: derselbe Anwendungsfall im Bereich Zahlungen & Finanzen, mit Hauptsitz in Schweden und unter EU-DSGVO, während Affirm in den Vereinigten Staaten sitzt.
Von der EU-Alternatives-Redaktion EN Zuletzt aktualisiert am
Schwedischer Zahlungsanbieter für Rechnung, Ratenzahlung und Checkout. Besonders stark im europäischen Onlinehandel.
- Gerichtsbarkeit
- EU / EWR
- Maßgebliches Datenschutzrecht
- EU-DSGVO
- US-CLOUD-Act-Risiko
- Nein
- Open Source
- Nein
- Kostenloser Einstieg
- Nein
Bei einem Wechsel von Affirm zählen vor allem Funktionsumfang, Datenmigration und Betriebsmodell. Kunden schätzen die Point-of-Sale-Finanzierung wirklich: Keine Verzugszinsen, keine Zinseszinsen und die vollständigen Kosten werden vor dem Bezahlvorgang angezeigt. Die europäischen Optionen unten sind nach Funktionsnähe und Relevanz geordnet.
- Gerichtsbarkeit
- Vereinigte Staaten
- DSGVO standardmäßig
- AVV + TIA nötig
- US-CLOUD-Act-Risiko
- Ja
Klarna vs. Affirm im Überblick
| Klarna | Affirm | |
|---|---|---|
| Hauptsitz | Schweden | Vereinigte Staaten |
| Datenrechtsraum | EU / EWR | Vereinigte Staaten |
| Maßgebliches Datenschutzrecht | EU-DSGVO | Auftragsverarbeitungsvertrag + Transferfolgenabschätzung nötig |
| US-CLOUD-Act-Risiko | Nein | Ja |
| Am besten geeignet für | Teams, die Zahlungen & Finanzen nach europäischen Datenschutzanforderungen brauchen | Teams, die bereits stark im Affirm-Ökosystem investiert sind |
Klarna passt, wenn …
- du einen Anbieter unter europäischem Datenschutzrecht willst
- die DSGVO oder Datenschutzvorgaben der öffentlichen Hand für dich gelten
- du lieber das europäische Tech-Ökosystem stärkst
Bleib bei Affirm, wenn …
- du auf Integrationen angewiesen bist, die es nur im Affirm-Ökosystem gibt
- für deine Organisation keine Vorgaben zur EU-Datenhaltung gelten
- der Migrationsaufwand die Vorteile der Gerichtsbarkeit derzeit übersteigt
Über Klarna
Klarna bietet sichere, flexible Zahlungslösungen für Käufer und Händler in über 30 Märkten und kombiniert Jetzt kaufen, später zahlen, sofortiges Bezahlen mit einem Klick und eine integrierte Shopping-App. Verbraucher teilen Einkäufe in zinslose Raten auf oder zahlen später, während Händler durch ein vertrautes, vertrauenswürdiges Checkout-Erlebnis höhere Konversionsraten und einen höheren durchschnittlichen Bestellwert erzielen.
Hinter den Kulissen agiert Klarna als voll lizenzierte schwedische Bank (Klarna Bank AB) und wickelt Underwriting, Betrugsprüfungen und Abwicklung in Echtzeit ab. Händler integrieren sich über Klarnas Entwickler-APIs, gehosteten Checkout und Plug-ins für jede große E-Commerce-Plattform und stellen eine Verbindung zu den über 150 Millionen aktiven Käufern der Klarna-App her.
Hauptvorteile:
- Zahlung in 3 oder 4 Raten erhöht die Konvertierung ohne Kreditrisiko des Händlers
- Ein-Klick-Bezahlvorgang reduziert Warenkorbabbrüche durch passwortlose Abläufe
- Klarna-Shopping-App fördert die Entdeckung für Partnerhändler
- Lizenzierte EU-Bank kümmert sich um Abwicklung, Compliance und Verbraucherschutz
- Händler-APIs und Plug-ins lassen sich in Shopify, Magento und WooCommerce integrieren
- Marketinglösungen bewerben Angebote bei einem Käuferpublikum von über 150 Millionen
Klarna mit Hauptsitz in Stockholm, Schweden, wurde 2005 gegründet und ist eine börsennotierte, vollständig regulierte europäische Bank, die der EU-Bankenaufsicht, PSD2 und der DSGVO unterliegt. Verbraucher- und Transaktionsdaten unterliegen schwedischem und EU-Recht und nicht den US-Finanz- oder Überwachungsregimen, was Händlern eine souveräne Alternative zu in den USA ansässigen BNPL-Anbietern bietet.
Einzelhändler wie H&M, IKEA, Sephora, Nike und Hunderttausende kleinere europäische Händler, die einen vertrauenswürdigen Checkout-Partner suchen, vertrauen darauf.
Warum Klarna statt Affirm?
Das entscheidende Argument ist die Gerichtsbarkeit. Affirm hat seinen Hauptsitz in den Vereinigten Staaten. Personenbezogene Daten, die dort verarbeitet werden, können damit unter nicht-europäisches Recht fallen: den US-CLOUD-Act, FISA 702 oder je nach Anbieter vergleichbare Gesetze. Seit dem Schrems II-Urteil von 2020 müssen EU-Organisationen für jeden solchen Datentransfer eine Transferfolgenabschätzung durchführen.
Klarna nimmt dir diesen Aufwand ab. Als Anbieter aus Schweden unterliegt es EU-DSGVO, und die Daten bleiben standardmäßig im EU/EWR-Raum. Für regulierte Bereiche wie Gesundheit, öffentliche Verwaltung und Finanzen ist das keine Kür, sondern Vorgabe. Für alle anderen ist es eine Versicherung gegen Klumpenrisiko: Du hängst nicht von einer einzigen Rechtsordnung ab, die ihre Regeln ohne Vorwarnung ändern kann.