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Hanko vs. WorkOS

Hanko ist eine europäische Alternative zu WorkOS: derselbe Anwendungsfall im Bereich Sicherheit & Identität, mit Hauptsitz in Deutschland und unter EU-DSGVO, während WorkOS in den Vereinigten Staaten sitzt.

Von der EU-Alternatives-Redaktion EN Zuletzt aktualisiert am

Europäische Alternative
Hanko-Logo
Hanko
Deutschland

Deutsche Open-Source-Authentifizierung mit Passkeys, Zwei-Faktor-Anmeldung und SSO, wahlweise selbst gehostet oder als europäische Cloud.

Gerichtsbarkeit
EU / EWR
Maßgebliches Datenschutzrecht
EU-DSGVO
US-CLOUD-Act-Risiko
Nein
Open Source
Ja
Kostenloser Einstieg
Nein
Nicht-EU
WorkOS-Logo
WorkOS
WorkOS · Vereinigte Staaten

Bei einem Wechsel von WorkOS zählen vor allem Funktionsumfang, Datenmigration und Betriebsmodell. Enterprise SSO, SCIM-Verzeichnissynchronisierung und Audit-Protokolle sind die Kontrollkästchen, die große Probleme aufheben, und die dadurch innerhalb von Tagen statt in Quartalen versandt werden. Die europäischen Optionen unten sind nach Funktionsnähe und Relevanz geordnet.

Gerichtsbarkeit
Vereinigte Staaten
DSGVO standardmäßig
AVV + TIA nötig
US-CLOUD-Act-Risiko
Ja
Alle europäischen Alternativen zu WorkOS

Hanko vs. WorkOS im Überblick

Hanko WorkOS
Hauptsitz Deutschland Vereinigte Staaten
Datenrechtsraum EU / EWR Vereinigte Staaten
Maßgebliches Datenschutzrecht EU-DSGVO Auftragsverarbeitungsvertrag + Transferfolgenabschätzung nötig
US-CLOUD-Act-Risiko Nein Ja
Am besten geeignet für Teams, die Sicherheit & Identität nach europäischen Datenschutzanforderungen brauchen Teams, die bereits stark im WorkOS-Ökosystem investiert sind

Hanko passt, wenn …

  • du einen Anbieter unter europäischem Datenschutzrecht willst
  • die DSGVO oder Datenschutzvorgaben der öffentlichen Hand für dich gelten
  • dir offener Quellcode und Selbst-Hosting wichtig sind
  • du lieber das europäische Tech-Ökosystem stärkst

Bleib bei WorkOS, wenn …

  • du auf Integrationen angewiesen bist, die es nur im WorkOS-Ökosystem gibt
  • für deine Organisation keine Vorgaben zur EU-Datenhaltung gelten
  • der Migrationsaufwand die Vorteile der Gerichtsbarkeit derzeit übersteigt

Über Hanko

Hanko ist eine Open-Source-Authentifizierungs- und Benutzerverwaltungsplattform aus Kiel, Deutschland, die als moderne, datenschutzorientierte Alternative zu Auth0, Clerk und Cognito entwickelt wurde. Es stellt Passschlüssel in den Mittelpunkt und unterstützt gleichzeitig Passwörter, Passcodes und OAuth-Social-Logins.

Entwickler erhalten Hanko Elements, eine Reihe von Framework-unabhängigen Webkomponenten, die in wenigen Minuten in jedes Frontend integriert werden können, sowie eine vollständige Backend-API für benutzerdefinierte Abläufe. Die Passkey-API kann auch ohne vollständige Migration in bestehende Authentifizierungssysteme integriert werden.

Hauptvorteile:

  • Passkey-First-Authentifizierung mit FIDO2-zertifizierter, Phishing-resistenter biometrischer Anmeldung
  • Mehrere Authentifizierungsmethoden, einschließlich Passwörtern, E-Mail-Passcodes, OAuth (Google, Apple, GitHub) und 2FA
  • Hanko Elements, Framework-unabhängige Webkomponenten für React, Vue, Angular und mehr
  • Flexibles Hosting, entweder selbst gehostet (AGPLv3) oder Hanko Cloud ohne gebundene Migration
  • Benutzerverwaltung mit sofort einsatzbereiten Profilen, Sitzungen und Audit-Protokollen
  • DSGVO-konform mit EU-Infrastruktur und Datenminimalismus durch Design

Mehr als 10.000 Entwickler vertrauen darauf und werden in der Produktion von SAP und Volt.io verwendet. Der Kern ist vollständig Open Source unter AGPLv3- und MIT-Lizenzen, wobei GitHub-Stars schnell wachsen.

Warum Hanko statt WorkOS?

Das entscheidende Argument ist die Gerichtsbarkeit. WorkOS hat seinen Hauptsitz in den Vereinigten Staaten. Personenbezogene Daten, die dort verarbeitet werden, können damit unter nicht-europäisches Recht fallen: den US-CLOUD-Act, FISA 702 oder je nach Anbieter vergleichbare Gesetze. Seit dem Schrems II-Urteil von 2020 müssen EU-Organisationen für jeden solchen Datentransfer eine Transferfolgenabschätzung durchführen.

Hanko nimmt dir diesen Aufwand ab. Als Anbieter aus Deutschland unterliegt es EU-DSGVO, und die Daten bleiben standardmäßig im EU/EWR-Raum. Für regulierte Bereiche wie Gesundheit, öffentliche Verwaltung und Finanzen ist das keine Kür, sondern Vorgabe. Für alle anderen ist es eine Versicherung gegen Klumpenrisiko: Du hängst nicht von einer einzigen Rechtsordnung ab, die ihre Regeln ohne Vorwarnung ändern kann.

Häufig gestellte Fragen

Ist Hanko eine gute Alternative zu WorkOS?
Ja. Hanko gehört in unserem Verzeichnis zu den bestplatzierten europäischen Alternativen zu WorkOS und deckt denselben Anwendungsfall im Bereich Sicherheit & Identität ab. Der Hauptsitz liegt in Deutschland, wo EU-DSGVO gilt.
Was ist der wichtigste Unterschied zwischen Hanko und WorkOS?
Der größte Unterschied ist die Gerichtsbarkeit: Hanko sitzt in Deutschland, wo EU-DSGVO gilt, während WorkOS seinen Hauptsitz in den Vereinigten Staaten hat und Daten außerhalb Europas übermitteln kann. Für regulierte Branchen und für Organisationen, die sich an Schrems II orientieren, entscheidet dieser Unterschied.
Ist Hanko DSGVO-konform?
Hanko sitzt in Deutschland, wo EU-DSGVO gilt. Prüfe als EU-Kunde trotzdem Hosting und Unterauftragsverarbeiter des Anbieters, der Dienst ist aber auf europäische Datenschutzanforderungen ausgelegt.
Wie wechsle ich von WorkOS zu Hanko?
Exportiere zuerst deine Daten aus WorkOS, die meisten Anbieter bieten dafür einen Export in den Einstellungen. Importiere sie anschließend über die Import-Funktion oder die Migrationsanleitung von Hanko. Wer beide Dienste eine Woche parallel betreibt, findet Lücken bei Funktionen und Abläufen, bevor er endgültig umzieht.

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