Bunq vs. Cash App
Bunq ist eine europäische Alternative zu Cash App: derselbe Anwendungsfall im Bereich Zahlungen & Finanzen, mit Hauptsitz in den Niederlanden und unter EU-DSGVO, während Cash App (Block) in den Vereinigten Staaten sitzt.
Von der EU-Alternatives-Redaktion EN Zuletzt aktualisiert am
Niederländische Mobile-First-Bank: Eröffnen Sie in etwa 5 Minuten über die App ein Konto und verdienen Sie Zinsen auf Ersparnisse bei einer der größten Neobanken Europas, die mittlerweile über 20 Millionen Nutzer hat.
- Gerichtsbarkeit
- EU / EWR
- Maßgebliches Datenschutzrecht
- EU-DSGVO
- US-CLOUD-Act-Risiko
- Nein
- Open Source
- Nein
- Kostenloser Einstieg
- Nein
Cash App vereint Peer-to-Peer-Zahlungen, eine Debitkarte, Ersparnisse und Aktien- oder Bitcoin-Handel in einer Verbraucher-App, und das Netzwerk unter Freunden hält Menschen davon ab, zu wechseln. Die europäischen Optionen unten sind nach Funktionsnähe und Relevanz geordnet.
- Gerichtsbarkeit
- Vereinigte Staaten
- DSGVO standardmäßig
- AVV + TIA nötig
- US-CLOUD-Act-Risiko
- Ja
Bunq vs. Cash App im Überblick
| Bunq | Cash App | |
|---|---|---|
| Hauptsitz | Niederlande | Vereinigte Staaten |
| Datenrechtsraum | EU / EWR | Vereinigte Staaten |
| Maßgebliches Datenschutzrecht | EU-DSGVO | Auftragsverarbeitungsvertrag + Transferfolgenabschätzung nötig |
| US-CLOUD-Act-Risiko | Nein | Ja |
| Am besten geeignet für | Teams, die Zahlungen & Finanzen nach europäischen Datenschutzanforderungen brauchen | Teams, die bereits stark im Block-Ökosystem investiert sind |
Bunq passt, wenn …
- du einen Anbieter unter europäischem Datenschutzrecht willst
- die DSGVO oder Datenschutzvorgaben der öffentlichen Hand für dich gelten
- du lieber das europäische Tech-Ökosystem stärkst
Bleib bei Cash App, wenn …
- du auf Integrationen angewiesen bist, die es nur im Block-Ökosystem gibt
- für deine Organisation keine Vorgaben zur EU-Datenhaltung gelten
- der Migrationsaufwand die Vorteile der Gerichtsbarkeit derzeit übersteigt
Über Bunq
bunq ist eine niederländische mobile Bank, die Bankgeschäfte vollständig über eine App anbietet, mit Kontoeröffnung in fünf Minuten und Sparzinsen von bis zu 2,01 %. Das 2012 in Amsterdam gegründete Unternehmen bedient mittlerweile mehr als 20 Millionen Nutzer und gehört zu den größten Neobanken Europas.
Die App bündelt Girokonten, Multiwährungstaschen, physische und virtuelle Karten, Termineinlagen, Aktieninvestitionen, Krypto-Kauf und -Verkauf, eSIM-Installation und Reiseversicherungen in einer einzigen Schnittstelle. Benutzer teilen Budgets auf verschiedene Taschen auf, sparen automatische Zusammenfassungen und teilen gemeinsame Taschen mit der Familie, während die zugrunde liegende Infrastruktur eine voll lizenzierte Bank und kein Wiederverkäufer der Schienen anderer Personen ist.
Hauptvorteile:
- Fünfminütiges Onboarding per Telefon und Ausweis, vollständig über die App
- Geldtaschen zur Aufteilung von Budgets, Ersparnissen und geteilten Ausgaben
- Bis zu 2,11 % garantiert auf Termineinlagen und 2,01 % auf Ersparnisse
- Aktien und Krypto Investitionen in Aktien und Krypto in die Banking-App integriert
- eSIM und Reiseversicherung für Vielreisende in Europa integriert
Bunq hat seinen Hauptsitz in Amsterdam, Niederlande, und verfügt über Niederlassungen in ganz Europa. Es verfügt über eine vollständige europäische Banklizenz der De Nederlandsche Bank und Einlagen sind durch das niederländische Einlagensicherungssystem bis zu 100.000 € geschützt. Alle Kundendaten bleiben innerhalb der EU und die Bank unterliegt den vollständigen DSGVO- und PSD2-Vorschriften.
Mehr als 20 Millionen Menschen im Europäischen Wirtschaftsraum nutzen bunq. Damit zählt das Unternehmen zu den größten Neobanken der EU.
Warum Bunq statt Cash App?
Das entscheidende Argument ist die Gerichtsbarkeit. Cash App hat seinen Hauptsitz in den Vereinigten Staaten. Personenbezogene Daten, die dort verarbeitet werden, können damit unter nicht-europäisches Recht fallen: den US-CLOUD-Act, FISA 702 oder je nach Anbieter vergleichbare Gesetze. Seit dem Schrems II-Urteil von 2020 müssen EU-Organisationen für jeden solchen Datentransfer eine Transferfolgenabschätzung durchführen.
Bunq nimmt dir diesen Aufwand ab. Als Anbieter aus den Niederlanden unterliegt es EU-DSGVO, und die Daten bleiben standardmäßig im EU/EWR-Raum. Für regulierte Bereiche wie Gesundheit, öffentliche Verwaltung und Finanzen ist das keine Kür, sondern Vorgabe. Für alle anderen ist es eine Versicherung gegen Klumpenrisiko: Du hängst nicht von einer einzigen Rechtsordnung ab, die ihre Regeln ohne Vorwarnung ändern kann.